Symptome

Welche Symptome treten auf?

Die Symptome hängen mit der Entwicklung des Tumors im Dickdarm zusammen, der aus mehreren Abschnitten besteht: aus dem aufsteigenden Dickdarm (Colon ascendens), der auf den Dünndarm folgt, dem Querdickdarm, dem absteigenden Dickdarm und dem Sigma- und Enddarmbereich.

Läsionen im aufsteigenden Dickdarm machen sich in der Regel erst spät durch Verdauungsbeschwerden bemerkbar, da der Stuhlgang in diesem Bereich noch sehr flüssig ist. Ein Tumor kann sich somit während sehr langer Zeit entwickeln, bevor er die Darmpassage behindert. Auf einen Tumor können biologische Zeichen einer chronischen Anämie (Blutarmut) hinweisen. Eine solche Anämie entsteht durch die Geschwürbildung des Tumors, die zu Blutverlust im Darm führt, ohne dass im Stuhl Blut erkennbar ist.

Mit dem Weitertransport im Dickdarm wird der Stuhlgang fester und die Entwicklung einer Verengung kann mechanische Störungen auslösen. Entwickelt sich ein Tumor im Querdickdarm oder im absteigenden Dickdarm, kann dies somit zu Schmerzen (Bauchkrämpfen) oder Stuhlunregelmässigkeiten mit abwechselnd Durchfall und Verstopfung führen.

Bei Tumoren im Sigma- und Enddarmbereich treten häufiger Stuhlunregelmässigkeiten, ein Fremdkörpergefühl im Enddarm oder gar sichtbares Blut im Stuhl auf.

Welches sind die ersten Symptome von Darmkrebs?

Sie sollten auf folgende Symptome achten: Blut im Stuhl, unerklärliche Bauchschmerzen, Veränderung der Stuhlgewohnheiten (abwechselnd Durchfall und Verstopfung) ohne offensichtlichen Grund oder Auftreten einer Anämie oder eines unerklärlichen Gewichtsverlusts. Allerdings ist zu berücksichtigen:

  • In der Regel verursacht Darmkrebs anfänglich keine Symptome.
  • Oft wird er erst spät in einem leider schon fortgeschrittenen Stadium entdeckt.
  • Selbst wenn keine Symptome bestehen: Ein Früherkennungstest ist wichtig.