Engagement und Leistungen

Leistungen von Swiss Cancer Screening

Swiss Cancer Screening stellt seinen Mitgliedern ein technologisch hochstehendes Informatik- Tool – das Multi-Cancer Screening Information-System (MC-SIS) – zur Verfügung. Dieses Tool bildet die Basis für Prozesse im Bereich Administration, Qualität und Reporting. Das MC-SIS respektiert die neusten Datenschutz-Bestimmungen und ist kompatibel mit der aktuellen eHealth-Strategie des Bundes.

swiss cancer screening führt ein übergreifendes nationales Monitoring durch, plant Evaluationen, bietet Kommunikationsmittel in diversen Sprachen an und informiert Fachpersonen. Zudem engagiert sich swiss cancer screening zusammen mit Fachgesellschaften für die Qualifizierung und Ausbildung von Fachpersonen und führt verschiedenste Aktivitäten zur Qualitätssicherung durch, z.B. die Erarbeitung von Standards für Programme (SOPs) oder die Qualitätssicherung der Geräte.

Finanzierung der Aktivitäten

swiss cancer screening wird durch Beiträge der Mitglieder finanziert. Damit die Dienstleistungen ausgebaut und weiterentwickelt werden können, ist swiss cancer screening auf Beiträge Dritter, Spenden und Kooperationen angewiesen.

Engagement von swiss cancer screening

swiss cancer screening engagiert sich dafür, dass alle in der Schweiz wohnhaften Frauen und Männer ab dem 50. Lebensjahr Zugang zur qualitätskontrollierten Brust- bzw. Darmkrebsfrüherkennung haben. Damit leistet er einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit.

swiss cancer screening setzt sich ein für:
  • hohe und einheitliche Qualitätsstandards in den Programmen, die nationalen und internationalen Richtlinien entsprechen.
  • eine qualitativ hochstehende, ausgewogene und einheitliche Information zur Untersuchung.
  • ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis durch gute Koordination zwischen den Programmen.

Mit diesem Engagement trägt swiss cancer screening bei zur Reduktion krebsbedingter Todesfälle und zur Senkung der Gesundheitskosten. Bei einer frühzeitigen Diagnose kommen weniger belastende Therapien zum Einsatz. Die Krankheitsfolgen werden gelindert, und die Lebensqualität der Betroffenen kann verbessert werden.

Das Kompetenzzentrum für Krebs-Früherkennung

Über die Jahre hat sich swiss cancer screening zum Kompetenzzentrum in der organisierten Krebsfrüherkennung entwickelt. swiss cancer screening engagiert sich für eine zentralisierte Qualitätssicherung. Nur eine einheitliche Qualitätsgrundlage bietet die Gewähr, dass die Prozesse und die Qualität ständig überprüft und wo nötig Verbesserungen eingeleitet werden.

Die auf Freiwilligkeit basierende Zusammenarbeit aller Programme kann als grosser Erfolg gewertet werden. Eine stärkere Verbindlichkeit würde die Kooperation unter den Programmen und die einheitliche Qualitätssicherung klar verbessern. swiss cancer screening fordert daher eine Formalisierung dieser Aufgaben in einem Kompetenzzentrum.

Entstehungsgeschichte

Auf Anstoss der „Conférence Latine des Affaires Sanitaires et Sociales (CLASS)“ wurde am 1. Juli 2008 ein Verband gegründet, der die bestehenden und künftigen Brustkrebs-Früherkennungsprogramme in der Schweiz zusammenfasst.

Diese nationale Einrichtung ersetzte die Koordination der Brustkrebs-Früherkennungsprogramme der Romandie, welche seit 2000 zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den bestehenden Programmen bestand.

Aktuelle Entwicklung

Nebst flächendeckenden Programmen in der Westschweiz bieten nun auch die Kantone St. Gallen (Januar 2010), Thurgau (Januar 2011), Graubünden (Sommer 2011), Bern (2013) Basel-Stadt und das Tessin seit 2014 ebenfalls ein Brustkrebs-Früherkennungsprogramm an.

Darmkrebs-Früherkennungsprogramme werden in den Kantonen Uri und Waadt angeboten.